Chronik

Am 14. September 1976 trafen sich im Gasthaus Rauch sieben sportbegeisterte junge Männer und gründeten den Kolping-Kegelclub Teublitz.

Die Gründungsmitglieder waren:

Unmittelbar nach der Gründung erfolgte der Beitritt zum Sportkegelverein Regensburg und somit die Teilnahme an den Punktekämpfen. Zur damaligen Zeit setzte sich die Mannschaft aus fünf Spielern und zwei Ersatzleuten zusammen.

Geprägt wurde der Club in diesen Anfangsjahren durch den heutigen Ehrenvorsitzenden Heinz-Jürgen Pernikarsch. Entscheidend damals war - wie auch heute noch - für die Kolpingskegler nicht Sieg oder Niederlage, sondern das Kameradschaftliche  vor und nach dem Wettkampf.

Zuerst spielte man auf den Vereinsbahnen im Gasthaus Rauch, später im Gasthaus Hintermeier in Münchshofen, danach in der Hüttenschänke in Maxhütte-Haidhof bis man eine Bleibe auf den Bahnen im Schwimmbadcafe in Wackersdorf fand. Seit der Spielsaison 2003/2004 kegelt der Verein in der Stadthalle in Burglengenfeld.

Im Jahre 1978 wurde vom Kolping-Kegelclub erstmals eine Stadtmeisterschaft für Hobbykegler ins Leben gerufen. Der Höhepunkt dieser Veranstaltung war im Jahre 1981 mit insgesamt 90 teilnehmenden Mannschaften. Aus organisatorischen Gründen konnte der Kolping-Kegelclub diese Veranstaltung leider nicht mehr ausführen und legte sie nunmehr in die Hände des KC Münchshofen. Die Stadtmeisterschaft im Kegeln ist auch heute noch ein fester Bestandteil im Teublitzer Veranstaltungskalender.

1978/79 konnte der Verein erstmals eine zweite Mannschaft zum Spielbetrieb anmelden.
 
Ein weiterer sportlicher Höhepunkt folgte 1982, als beide Mannschaften die Meisterschaft in ihrer Spielklasse erringen konnten.

Zu einem tragischen Ereignis kam es am 06. Januar 1983 als Franz Zitzl sen. bei einem Kegelturnier einem Herzanfall erlag. Ihm zu Ehren wird seitdem alljährlich ein internes Pokalkegeln durchgeführt.

Höhepunkt der Vereinsgeschichte war der Auftrag, die 2. Bayerische Kolpingkegelmeisterschaft im Jahre 1985 durchzuführen.

Im Jahre 1986 trat Vorsitzender Heinz-Jürgen Pernikarsch aus gesundheitlichen Gründen von seinem  Amt zurück. Die Nachfolge trat Franz Zitzl jun. und später –1988- Reinhard Pach an. Ein leichtes Amt hatte er damals nicht, weil der Verein in einer personellen und damit verbundenen sportlichen Krise steckte. Dank seines unermüdlichen Engagements und der guten Kameradschaft im Verein wurde diese Krise überwunden und der Verein erlebte dann mit der Saison 1992/93 einen erneuten Aufschwung. So konnte die 1. Mannschaft erstmals 1994 die 3-Städte-Meisterschaft der Sportkeglermannschaften gewinnen.

Mit der Meisterschaft 1995 erreichte die 1.Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga B- Süd.

1996 konntedie 2.Mannschaft mit der Meisterschaft in der Kreisklasse B nachziehen und in die Kreisklasse A aufsteigen.

Völlig unerwartet und für uns alle unfassbar war die Nachricht vom Tod unseres Gründungsmitglied Max Delmes, der am 22.Juni 1998 bei einem Verkehrsunfall aus unserer Mitte gerissen wurde. 

Den absoluten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte setzte die 1.Mannschaft 2001 mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse A- Süd.Verantwortlich hierfür waren: Hermann Held; Raimund Zitzl; Klaus Ring; Joachim Wein; Johann Dechant und Adolf Pirzer.

Am 13.September 2003 starb völlig unerwartet unser aktiver Kegler Hans Jobst im Alter von nur 58 Jahren. Sein Tod hat uns alle sehr getroffen. Er wir uns als Freund immer in Erinnerung bleiben.


Aber auch außerhalb der Kegelbahnen kann der Kolpingkegelclub auf ein reges Vereinsleben zurückblicken. So werden alljährlich eine Saisonabschlussfeier und auch eine Weihnachtsfeier abgehalten. Zum festen Bestand des Jahresprogramms gehört auch der mehrtägige Vereinsausflug, bei dem die Aktivitäten von waghalsigen Klettertouren, Radausflügen bis hin zum Wildwasserrafting reichen.